Züchtung und Forschung
Kartoffeln für neue Herausforderungen.
- Start
- Leistungen
- Züchtung und Forschung
Wie neue Sorten enstehen
Norika entwickelt Kartoffelsorten mit klarer Ausrichtung: robust im Feld, stabil im Ertrag und verlässlich in der Verarbeitung.
Unsere Züchtung in Groß Lüsewitz arbeitet seit Jahrzehnten unter praxisnahen Bedingungen – in jedem Terrain, mit langen Anbaupausen und spezialisierten Partnerbetrieben.
Versuchswesen
Klima und Boden entscheiden.
Unsere Sortenkandidaten werden weltweit in unterschiedlichen Regionen getestet – unter Küstenbedingungen ebenso wie in kontinentalen Lagen.
So erkennen wir früh, wie stabil ein Sortenkandidat auf Böden, Witterung und Krankheitsdruck reagiert. Die Ergebnisse fließen direkt in die weitere Züchtung ein.
Unser Züchtungsweg
11 Jahre Arbeit für eine neue Sorte. Vielleicht.
Jahr 1 – 3
Die Eine aus vielen
Durch kontrollierte Kreuzungen entstehen aus rund 250 Elternlinien etwa 120.000 Genotypen – also individuelle genetische Kombinationen.
Diese Jungpflanzen werden zunächst im Gewächshaus und anschließend im ersten Freilandjahr geprüft.
Hier entscheidet sich früh, welche Kombinationen grundsätzlich vital, gesund und entwicklungsfähig sind.
Jahr 4 – 8
Wer A sagt ...
Vielversprechende Genotypen werden vermehrt und als A‑Stämme weitergeführt.
Über die Stufen B, C, D und schließlich E werden die Anforderungen systematisch verschärft: Ertrag, Knollenform, Krankheitsresistenzen, Stärkeeigenschaften, Koch- und Verarbeitungseignung sowie Lagerverhalten.
Mit jeder Stufe sinkt die Kandidatenzahl deutlich, während die Datentiefe steigt.
Jahr 9 – 10
Raus mit euch!
Die wenigen verbliebenen Kandidaten treten in die zweijährige Wertprüfung ein.
Dort werden sie durch offizielle Prüfinstitutionen an verschiedenen Standorten – in unterschiedlichen Böden und Klimazonen – auf Blatt und Knolle getestet.
Die Bewertungen umfassen agronomische Merkmale, Qualitätsparameter und Eignung für die jeweiligen Produktionsziele.
Zulassung
Hopp oder Top?
Nur Kandidaten, die sowohl intern als auch in der unabhängigen Wertprüfung in allen relevanten Kriterien überzeugen, werden als neue Sorte zugelassen.
Damit setzen sich aus der anfänglichen genetischen Breite letztlich 2-3 Kandidaten als neue Norika-Sorten durch. Aus gleichzeitig mehreren Züchtungsprozessen entwickeln wir so im Schnitt 2-3 leistungsfähige Sorten pro Jahr.
Jahr 1 – 3
Die Eine aus vielen
Durch kontrollierte Kreuzungen entstehen aus rund 250 Elternlinien etwa 120.000 Genotypen – also individuelle genetische Kombinationen.
Diese Jungpflanzen werden zunächst im Gewächshaus und anschließend im ersten Freilandjahr geprüft.
Hier entscheidet sich früh, welche Kombinationen grundsätzlich vital, gesund und entwicklungsfähig sind.
Jahr 4 – 8
Wer A sagt ...
Vielversprechende Genotypen werden vermehrt und als A‑Stämme weitergeführt.
Über die Stufen B, C, D und schließlich E werden die Anforderungen systematisch verschärft: Ertrag, Knollenform, Krankheitsresistenzen, Stärkeeigenschaften, Koch- und Verarbeitungseignung sowie Lagerverhalten.
Mit jeder Stufe sinkt die Kandidatenzahl deutlich, während die Datentiefe steigt.
Jahr 9 – 10
Raus mit euch!
Die wenigen verbliebenen Kandidaten treten in die zweijährige Wertprüfung ein.
Dort werden sie durch offizielle Prüfinstitutionen an verschiedenen Standorten – in unterschiedlichen Böden und Klimazonen – auf Blatt und Knolle getestet.
Die Bewertungen umfassen agronomische Merkmale, Qualitätsparameter und Eignung für die jeweiligen Produktionsziele.
Zulassung
Hopp oder Top?
Nur Kandidaten, die sowohl intern als auch in der unabhängigen Wertprüfung in allen relevanten Kriterien überzeugen, werden als neue Sorte zugelassen.
Damit setzen sich aus der anfänglichen genetischen Breite letztlich 2-3 Kandidaten als neue Norika-Sorten durch. Aus gleichzeitig mehreren Züchtungsprozessen entwickeln wir so im Schnitt 2-3 leistungsfähige Sorten pro Jahr.
Zuchtstation Groß Lüsewitz
Bestes Klima für Forschung.
Produktinnovationen unserer Kunden sowie wachsende Herausforderungen durch den Klimawandel oder neu auftretende Schaderreger lassen die Ansprüche an neue Kartoffelsorten stetig steigen.
Durch unsere kontinuierliche Arbeit in der Sortenentwicklung können wir darauf mit modernen und leistungsstarken Sorten reagieren.
Die „Gesundlage“ unserer Zuchtstation bietet hierfür beste Voraussetzungen.
Der Mehrwert
Starke Argumente
Hoher und stabiler Ertrag
Beste Knollenform und Sensorik
Hohe und passende Stärkegehalte für Marktsegmente
Konstante und sichere Verarbeitungsqualität
Gute Lagerfähigkeit und ausgeprägte Keimruhe
Marktgerechte Eigenschaften für Speise und Industrie
Innovation
Züchtung für die Zukunft
Über eigene Forschungsaktivitäten erschließt sich die Norika moderne Züchtungswerkzeuge und wertvolle neue genetische Ressourcen aus dem weltweit verfügbaren Genpool der Kartoffel.
Die kontinuierliche Etablierung moderner Technologien, digitale Erfassung, Feldbonitur und strukturierte Datenmodelle gehören dabei ebenso zur täglichen Züchtungsarbeit wie die Nutzung genetischer Selektionsmarker und das Einkreuzen von Genen aus Wildkartoffeln.
Ziel ist es, Sorten schneller, präziser und nachhaltiger zu entwickeln.
Low-Input-Sorten
Mit weniger mehr erreichen
Viele Regionen arbeiten mit reduzierten Dünge- und Pflanzenschutzstrategien. Norika entwickelt Sorten, die unter solchen Bedingungen stabil bleiben: mit natürlicher Krankheitsrobustheit, guter Nährstoffeffizienz und verlässlichen Erträgen auch bei eingeschränktem Input. Diese Eigenschaften werden bewusst in der Züchtungsarbeit selektiert.
Beratung und Vertrieb
Wir finden die passende Sorte!
Norika steht für Qualität – und für verlässliche Partnerschaft. Deshalb begleiten wir Anbauer, Verarbeiter und Handel ganzheitlich zu Anbau, Ernte, Lagerung und Verarbeitung. Unsere Erfahrung in Züchtung und Forschung sorgt für Sorten, die in jeder Linie überzeugen – unter welchen Bedingungen auch immer.
Gemeinsam finden wir die passende Sorte für Ihren Erfolg!
Sie werden
uns gut finden:
Sie haben Fragen? Finden Sie schnell den Ansprechpartner in Ihrer Region!
Ihr Ansprechpartner